Gelbe Plaketten laufen ab  

 

Darauf müssen sich Autofahrer 2016 einstellen

07.12.2015, 10:50 Uhr | Auto Club Europa, t-online.de

 
Änderungen für Autofahrer 2016: Darauf müssen Sie sich einstellen. Trödelei bei der anstehenden HU kann teuer werden. (Quelle: TÜV Süd)

Trödelei bei der anstehenden HU kann teuer werden. (Quelle: TÜV Süd)

 

 

Das Jahr 2016 hält wieder einige Neuheiten für Autofahrer bereit. Nicht jeder ist gleichermaßen betroffen, sollte dies aber prüfen. Das Auto-Portal von t-online.de und der Auto Club Europa verraten Ihnen, auf welche Neuerungen Sie kommendes Jahr achten müssen.

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Die gelben TÜV-Prüfplaketten mit der Zahl 15 auf den hinteren Kennzeichen von Autos, Anhängern, Motorrädern und anderen Kraftfahrzeugen laufen spätestens zum Jahreswechsel ab.

Gelbe Plaketten laufen ab

In welchem Monat genau, das erkennt man an der Zahl, die nach oben zeigt. Zeigt die Plakette beispielsweise auf Dezember 2015, droht dem Fahrer ab März 2016 ein Verwarnungsgeld von 15 Euro, wenn die Hauptuntersuchung bis dahin nicht abgeschlossen wurde.

 

Bußgeld und ein Punkt drohen

25 Euro werden fällig, wenn man die Hauptuntersuchung mehr als vier Monate verschiebt. Nach acht Monaten schlägt der Verzug mit 60 Euro und einem Punkt in Flensburg zu Buche. Wer ohne gültige Plakette einen Unfall verursacht oder an einem Unfall beteiligt ist, muss womöglich für entstandene Schäden in die eigene Tasche greifen.

Hauptuntersuchung wird bei Verzug teurer

Der Termin für die nächste Hauptuntersuchung orientiert sich inzwischen wieder am Termin der tatsächlich durchgeführten HU. Zeit schinden zahlt sich jedoch nicht aus: Wer mehr als zwei Monate überzieht, muss zur erweiterten Prüfung - und zahlt einen Aufschlag auf die Gebühr von 20 Prozent.

 

Sind Winterreifen jetzt wirklich Pflicht?

Sind Winterreifen wirklich Pflicht? Diese Frage beschäftigt immer wieder zahlreiche Leute. In der Tat existiert seit bereits dem 4. Dezember 2010 eine Neuregelung, die einer Winterreifenpflicht nahekommt. Sie haben jedoch als Autofahrer stets die Wahl, ob Sie mit Ganzjahres- bzw. Allwetterreifen fahren oder sich explizit für den alljährlichen Wechsel zwischen Sommer- und Winterreifen entscheiden. Wir sagen Ihnen, wie Sie bestens auf den Wintereinbruch vorbereitet sind.

 

Winterreifen sind Pflicht

Seit dem 4. Dezember 2010 ist das neue Gesetz zur Winterreifenpflicht in Kraft. Nach der Neuverordnung müssen alle Fahrer bei "Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- und Reifglätte Winterreifen aufziehen", informiert das Bundesverkehrsministerium. Es gibt also keinen Stichtag an dem Sie Winterreifen montiert haben müssen. Laut dem Online-Portal auto.de empfehlen TÜV-Experten die O-Regel. So sollten Sie von Oktober bis Ostern geeigneten Winterpneus bei Ihrem Auto aufgezogen haben.

 

Was ist unter der Winterreifenpflicht zu verstehen?

Für die Bereifung Ihres Kraftfahrzeugs dienen während der kalten Jahreszeit alle Reifen mit dem Symbol "M+S" (steht für Matsch und Schnee). Der ADAC empfiehlt für Ihre eigene Sicherheit sogar Reifen mit M+S-Kennung sowie dem Schneeflockensymbol. Winterreifen verfügen über ein spezielles Profil und eine spezielle Gummimischung

 

Der Begriff „Winterreifen“ wird im Gesetzestext, der Straßenverkehrsordnung, aber niemals konkret erwähnt. So können Sie theoretisch auch heute noch auf Ganzjahresreifen im Winter fahren. Laut StVO müssen Ihre Reifen jedoch eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern aufweisen. Experten raten aber auf Grund des erhöhten Unfallrisikos im Winter zu einer Mindestprofiltiefe von vier Millimetern. (Allwetterreifen: Sparen Sie sich die Winterreifen)

 

Wann sind Sie zu einem Reifenwechsel verpflichtet?

Ein Reifenwechsel ist demnach nur dann zwingend erforderlich, wenn Ihr Fahrzeug bei Winterwetter mit Sommerreifen ausgestattet ist und Sie damit aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Betroffen sind dabei gleichermaßen Pkw sowie Lkw als auch Busse und Motorräder. (So wechseln Sie Ihre Reifen selbst und sparen Kosten)

Bewegen Sie Ihr Fahrzeug bei Glatteis und Schneeglätte nicht, brauchen Sie streng nach dem Gesetz keine Winterreifen. Dies kommt Inhabern von Zweit- oder Drittwagen oder ÖPNV-Nutzern im Winter entgegen. In schneearmen Regionen sind Winterreifen also kein unbedingtes Muss.

Wichtig: Die Frage nach einer Winterreifenpflicht betrifft im Übrigen auch Mietwagen. Hier tragen Sie als Fahrer dafür Sorge, dass die Bereifung den Wetterbedingungen entspricht und nicht der Autovermieter. (Winterreifenpflicht: Mietwagen-Firmen kassieren ab)

Versicherungsschutz und Bußgeld

Im Fall der Nichtbeachtung kann bei einem Unfall der Versicherungsschutz erlöschen. Werden Sie mit einer unpassenden Bereifung von der Polizei angehalten, droht Ihnen neben der Anordnung eines Reifenwechsels auch ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro. Vor der Erneuerung des StVO-Gesetzes waren es noch 20 Euro. Bei Behinderung des Straßenverkehrs durch einen Verstoß gegen die Winterreifenpflicht winkt sogar die Zahlung von 80 Euro (vorher 40 Euro) und ein Punkt in Flensburg.

Aktuelle Entwicklung: Verschärfung der Winterreifenpflicht?

Derzeit wird über eine Verschärfung der Winterreifenpflicht diskutiert. Laut auto-presse.de plant das Verkehrsministerium die Mindestgrenze für die Profiltiefe auf vier zu erhöhen. So soll im Winter eine bessere Bodenhaftung für alle Verkehrsteilnehmer garantiert und Unfälle verhindert werden. Übrigens werden jährlich laut Verkehrsstatistik 6.000 Unfälle nur durch den Wintereinbruch hervorgerufen. (Breitreifen für den Winter?)

Autoreifen bekommen Energiespar-Label

 

Berlin/Straßburg –  Fahren wir auf Umweltsündern? Oder sind unsere Autoreifen energiesparend? Ab Ende Mai werden Neureifen mit einem entsprechenden Energiespar-Label versehen – zunächst auf freiwilliger Basis und ab November verpflichtend.

Branchenverbände teilten am Freitag mit, dass ein entsprechender EU-Beschluss von 2009 jetzt wirksam werde. Die Reifen tragen künftig Plaketten, die den Rollwiderstand anzeigen, der für den Spritverbrauch wichtig ist. Außerdem werden die Nasshaftung und die Lärmentwicklung erfasst.

Dank einer Einstufung, wie man sie von Kühlschränken kennt, von A (grün - effizient) bis G (rot) könnten sich auch Laien auf Anhieb einen ersten Überblick verschaffen. „Das ist ein echter Fortschritt. Vorher hatten die Kunden nur Reifentests“, sagt der Technik-Geschäftsführer des Verbandes der Kautschuk-Industrie, Peter Sponagel. Bei rund 2500 verschiedenen Reifen am Markt sei es für Verbraucher bisher oft schwer, den richtigen Reifen für ihr Budget zu wählen.

Quelle: express.de v. 16.05.2012

 

 

Neue Regeln bei der TÜV-Hauptuntersuchung

2012 gibt es bei der Hauptuntersuchung einige Änderungen, wie der TÜV Süd bereits im November mitteilte. Die neuen Regeln für TÜV, DEKRA, GTÜ und Co. treten aller Voraussicht nach bereits Anfang April kommenden Jahres in Kraft, sollte der Bundesrat der Gesetzesnovelle zustimmen. Die Abstimmung gilt aber nur als Formsache. 

 

Detaillierter Fehlerbericht nach der HU

Ab dem 1. April 2012 arbeiten alle Prüforganisationen bundesweit mit einem einheitlichen Mängeltool, nach der EDV-Systematik auch Mängelbaum genannt. Die praktische Folge für den Autofahrer: Im Prüfbericht gibt es zu festgestellten Mängeln nun detailliertere Hinweise als bisher. "Fehlt es zum Beispiel an der Beleuchtung, bekommt es der Autofahrer künftig schwarz auf weiß, dass die Einstellung beim Scheinwerfer rechts nicht stimmt. Er kann dies mehr oder weniger direkt als Reparaturauftrag an die Werkstatt geben", sagt Jürgen Wolz vom TÜV Süd. Laut ADAC bezahlen Deutsche acht Millionen im Jahr für nicht erbrachte Leistungen. 

 

Kundenfreundliche Regelung bei der Datierung

Kundenfreundlicher wird künftig auch die Datierung der Prüfung. Wer beispielsweise den Untersuchungstermin versäumt, bekommt die Plakette nicht mehr rückdatiert. Das macht es künftig aber wieder möglich, bei der HU "Zeit zu schinden" - allerdings droht nach wie vor ein Bußgeld, wenn die Plakette seit drei Monaten abgelaufen ist. "Und wer mit abgelaufener HU-Plakette in einen Unfall verwickelt wird, muss auch damit rechnen, dass er von der Versicherung entsprechend belangt wird", so Jürgen Wolz.

 

Künftig Probefahrten bei der HU

Ehe es mit dem Auto in die Prüfgasse geht, steht künftig bei der Hauptuntersuchung eine Probefahrt an. Der Sachverständige muss diese Runde mit mindestens acht Stundenkilometern drehen, das Lenkrad in beide Richtungen einschlagen und auch mal auf die Bremse treten. So will der TÜV die Assistenzsysteme des Fahrzeugs besser überprüfen. Damit dürfte die Hauptuntersuchung künftig länger dauern. Diese neue Regel gilt aber erst für ab dem 1. April neu zugelassene Autos. Da bei Neuwagen die erste Hauptuntersuchung nach drei Jahren fällig wird, kommt es 2015 vermehrt zu Probefahrten bei der HU.

 

 

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Dem Gutachten muss entsprochen werden  

BGH fällt wichtiges Urteil zu Autoreparatur

 

BGH fällt wichtiges Urteil zu Autoreparatur: Gutachten muss befolgt werden. Der BGH will Tricksereien bei der Reparatur von alten Autos den Riegel vorschieben. (Quelle: imago)

Der BGH will Tricksereien bei der Reparatur von alten Autos den Riegel vorschieben. (Quelle: imago)

Das kennt sicher der eine oder andere Autofahrer: Das Auto hat einen Totalschaden. Eine Reparatur gilt als unwirtschaftlich, weil die Kosten deutlich über dem Wiederbeschaffungswert lägen. Also einfach weniger reparieren, um die Kosten zu drücken? Nein - so nicht, urteilte der Bundesgerichtshof (BGH).

 

Bei Reparaturen darf nicht von den Vorgaben des Sachverständigengutachtens abgewichen werden, um Reparaturkosten unter die Grenze von 130 Prozent des Wiederbeschaffungswerts zu drücken (VI ZR 387/14).

Wiederbeschaffungswert ist nicht Zeitwert

Der Wiederbeschaffungswert spiegelt jene Kosten wieder, die man aufwenden müsste, um ein ähnliches Fahrzeug anzuschaffen (Kauf). Nicht zu verwechseln mit dem so genannten Zeitwert. Das ist jener Betrag, den man bei einer Veräußerung des Autos (Verkauf) erzielen würde. In aller Regel ist

der Wiederbeschaffungswert höher als der Zeitwert, weil er Leistungen wie beispielsweise Garantien o.Ä mit einschließt.

 

Der Wiederbeschaffungswert ist entscheidend

In der Praxis lassen Versicherungen nach einem Autounfall die Reparaturkosten durch einen Sachverständigen ermitteln. Liegen diese Kosten um 30 Prozent über dem Wiederbeschaffungswert, gilt eine Reparatur als unwirtschaftlich. Ärgerlich: Der Geschädigte bekommt dann nur den Wiederbeschaffungswert ausbezahlt.

Eine beklagte Versicherung wollte im vorliegenden Fall den Schaden an einem alten Mercedes 200 D regeln. Die voraussichtlichen Reparaturkosten würden einem Gutachter zufolge 186 Prozent des Wiederbeschaffungswertes betragen.

 

Autohalter wollte auf Teile verzichten

Der Autohalter wäre also auf den Kosten sitzen geblieben. Also ließ er unter anderem eine gebrauchte Fahrertür einbauen und verzichtete auf den Austausch von Zierleisten und andere Teilen. So wollte er die Reparaturkosten auf unter 130 Prozent des Wiederbeschaffungswertes drücken.

BGH: Dem Gutachten ist zu folgen

Der Kläger bleibt auf diesen Kosten nun aber sitzen. Laut BGH zufolge müssen solche Reparaturen immer nach den Vorgaben des Sachverständigen durchgeführt werden. Geschädigte dürften dann zwar auch Gebrauchtteile einbauen, um Kosten zu sparen. Teile weglassen dürften sie aber nicht, weil ansonsten die Berechnungsgrundlage des Gutachtens unterlaufen werde.

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